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  • Suicide have murdered sleep!

    3 mars 2006, 0h21m

    Das kennen sicher einige: Man legt sich kurz auf's Öhrchen und läßt dazu last.fm laufen, ist ja toll, ist ja gut, läuft ja so super Musik, klasse, fein, Freude bis zum überlaufen und dann sowas.
    Nein, nicht gut. Würde nicht sagen, daß ich das Lied gut finde. Auch nicht, daß ich es nicht gut finde. Aber es ist verdammt noch eins nicht zum Einschlafen geeignet. Es geht um Frankie Teardrop von Suicide, einer Band die in den späten Siebzigern und frühen Achtzigern sehr einflußreich war. Ursprünglich handelte es sich um eine Rock/Punk - Gruppe in recht konventioneller Formation. Mit der Zeit liefen jedoch Gitarrist und Bassist davon, und übrig blieben nur Alan Vega, der Sänger, und Martin Rev, der sich um Synthesizer und Drumcomputer sorgte. Zunächst fehlte es auch an Leuten, die das Zeug hören wollten, das von den beiden fabriziert wurde, denn with their uncompromising sound, lack of anything approaching a proper song and much grittier image than their more 'glam' associates, Suicide failed to elicit favourable responses from even the most potentially appreciative audiences. (Bandbiographie bei Mute)
    Hartnäckigkeit und Eigensinn machten sich aber irgendwann bezahlt, und so erschien 1977 das Debutalbum Suicide, und darauf befand sich auch besagtes 'Lied'. Und was ist dazu noch zu sagen? "Die Schreie... die Schreie waren fürchterlich!" Und zu allem Überfluß und, wenn man gerade schlafen will, auch -Druß, dauert das gute Stück ansehnliche 10m 25s. Und inhaltlich? Ja, inhaltlich bekommt man halt vor dem Hintergrund enervierender Synthesizerklänge, die sich ungefähr so anhören wie fiese Energiebarrieren in schlechten Science-Fiction Filmen, und einem hämmernden Drumcomputer erzählt - mit großen Abständen zwischen den einzelnen Mitteilungsbrocken erzählt - wie der arme Frankie nicht mehr weiter weiß und deshalb seine Frau und sein Kind tötet.
  • Ballade von Motörhead

    26 fév. 2006, 20h42m

    Das Schöne daran, noch nicht viel von einer Band zu kennen, ist, daß man auch noch häufig überrascht werden kann. So habe ich eben z.B. erst erfahren, daß es von Motörhead mit March or die vom gleichnamigen Album wenigstens ein Lied gibt, das weniger Schläge pro Minute aufweißt als ein Automotor bei 70km/h im ersten Gang. Und der Text ist auch nicht schlecht. "We love to kill, we love to kill ... die, die, die, die..."
  • Auch nicht gut...

    26 fév. 2006, 15h05m

    ...geht es Lemon Jelly, die auf Lost Horizons mit Nice Weather for Ducks zwar sehr schöne Musik abgeliefert haben, als ausschließlichen Text dieses Liedes aber "All the ducks are swimming in the water, baldraldraldr, baldraldraldr..." Wiederholt. Häufig.
  • Einen Knall...

    26 fév. 2006, 11h15m

    ...haben die Venetian Snares, glaube ich, denn es stellt sich gerade heraus, daß Coke Ajax kein Einzelfall ist. Gerade bin ich bei Marty's Tardis von The Chocolate Wheelchair Album.
  • Merzbow Mindblow

    26 fév. 2006, 11h05m

    Tower of Ghost auf dem Album Split von Merzbow ist noch viel schlimmer. Mehrere Minuten undefinierbares Rauschen. Ganz, ganz böse.
  • Venetian Mindfuck

    25 fév. 2006, 20h51m

    Wer sich's mal ganz dreckig geben zu müssen meint, der sollte sich zu Coke Ajax vom Album Huge Chrome Cylinder Box Unfolding der Venetian Snares verurteilen. Ganz bizarre Scheiße, viel Spaß.

    Na, habe ich das nicht schön gesagt?