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  • Konzertbericht Tiger Lou & Musika 77 in Heidelberg

    12 jui. 2009, 19h37m

  • Konzertbericht The Gaslight Anthem, Frank Turner & Polar Bear in Wiesbaden

    12 jui. 2009, 19h34m

  • Lemonheads in Mannheim

    15 oct. 2008, 22h26m

    Mi., 15. Okt. – The Lemonheads, Racoon

    Tja, was war das? Ich fasse mich mal kurz. So wie die Lemonheads heute Abend in Mannheim:

    Meckern brauche ich nicht, denn den Eintritt habe ich kurzfristig gewonnen.
    Evan Dando, bekannt für seine Eskapaden auf der Bühne, hatte wohl schlechte Laune. Die angekündigte Vorband kam erst gar nicht und die Show von Lemonheads begann damit, dass Evan Dando alleine auf die Bühne kam, mit einem Fotografen diskutierte und ihn dann anspuckte. Um was es da ging, habe ich leider nicht verstanden. Dazu stand ich zu weit weg vom Geschehen. Wenn jemand weiß, was los war kann er es ja hier reinschreiben.

    Dann ging das eigentliche Konzert los. Ein Song Evan solo, anschließend spielte er mit Band schöne Songs und Melodien der Lemonheads, doch man merkte, dass sie schnell wieder von der Bühne runter wollten. Zweimal fielen ein paar Boxen aus, so dass man kaum noch Gesang hörte. Nach ca. 45 Minuten schaute sich die Band etwas ratlos an und verschwand so plötzlich von der Bühne, dass das Publikum erst gar nicht reagierte und eine Weile brauchte um zu verstehen, dass das wohl alles gewesen sein soll. Verhaltenes Klatschen und Zugabehoffnungen. Evan Dando kam nochmal alleine für 3 sehr kurze Songs (darunter ein Ramones-Cover "I don't care"). Und das wars dann wirklich. Ich hab mich zwar keine Minute gelangweilt, doch Eintritt hätte ich dafür nicht zahlen wollen.
  • Billy Corgan hat keine Haare mehr

    23 fév. 2008, 1h59m

    Fri 22 Feb – The Smashing Pumpkins, Polarkreis 18

    Zuviele Menschen schreiben schlechte Kritiken, hier folgt eine weitere:

    Riesig war die Vorfreude, als ich vergangenen Montag das Glück hatte, 2 Karten günstig für das Smashing Pumpkins-Konzert zu ersteigern (im Nachhinein hätte es mich auch sehr geärgert, wenn ich den vollen Preis gezahlt hätte).

    Freitag, der 22. Februar 2008:

    Angekommen kurz vor 20 Uhr spielten bereits Polarkreis 18. Wie lange weiß ich leider nicht, aber es sollten noch 4 (oder 5) Songs folgen, denen wir lauschen durften. Die Halle war erstaunlich leer. Schon jetzt schien klar: die 90er sind vorbei. Doch eines nach dem anderen...
    Polarkreis 18 beenden ihr mutiges Set mit den Worten, dass sie nach dem Konzert am Merchandise-Stand sein werden. Man schaut also vorbei. Ich frage nach Schallplatten: es gibt welche. Sie soll unglaubliche 18 Euro kosten. Ich bin nicht überzeugt, da die Schallplatte eigentlich für einen Freund ist. Der Sänger jedoch scheint davon überzeugt, dass seine Signatur etwas wert sei und meinte ich solle es mir doch noch überlegen. Ich überlege nicht lange und drehe dem Merchandise-Stand den Rücken zu. Zum Auftritt von Polarkreis 18 sei vielleicht noch gesagt, dass sie ihre Wirkung vor allem "live" rüberbringen.
    Also warten... schließlich sind wir hier nicht nur wegen Polarkreis 18 da, sondern vor allem wegen der Kürbisköpfe. Dazu möchte ich allerdings nicht viel schreiben. Zu groß ist die Enttäuschung.

    Kurzfassung:

    Die aktuelle Besetzung besteht aus einer mageren Zwergenbassistin im roten Kostüm ohne Ausstrahlung und einem Gitarristen der seine Akkorde ohne Herz und Seele herunterspielt. Oberflächlich? Blind? Taub? Bescheuert?
    Nun, ich sah eine Band die ihre aktuellen Songs aus Zeitgeist hervorragend interpretierten und performten, jedoch keinen Bezug zu den alten Songs hatten. Spaß bereiteten mir seltsamerweise nur die neuen Songs, obwohl ich mich vor allem auf "die alten Klassiker" gefreut habe. Diese jedoch wurden lieblos und teilweise (in meinen Ohren) disharmonisch heruntergenudelt. Ich versuchte es in verschiedenen Positionen in der Halle. Ganz vorne, ganz hinten, links, rechts, einmal musste ich kurz raus um meinem Frust freien Lauf zu lassen. Nichts half. Ein lustloser Billy Corgan brabbelte seine alten Lieder (Ausnahme: 1979) und schrie voller Enthusiasmus seine neuen Songs.

    Kurzfassung 2:

    Billy Corgan hat keine Haare mehr

    Dies kann nun beliebig interpretiert werden

    "Ich will meine Band zurück, und meine Songs, und meinen Traum." waren seine Worte vor nicht allzu langer Zeit. Doch ich vermisste an diesem Abend sehr die 90er Jahre. Dabei bin ich noch nicht einmal so alt um sie RICHTIG miterlebt zu haben.

    No matter where you are, I can still hear you when you drown
    You've traveled very far just to see you I'll come around, when I'm down
    All of those yesterdays
    Coming around


    Dies war sie also: meine erste "Konzertkritik". Leider keine schöne. Doch es musste einfach mal raus.

    Gute Nacht.
  • How Mainstream are you?

    27 avr. 2006, 7h22m

    Diese unterhaltsame Beschäftigung habe ich in einem Journal eines anderen Users gefunden. So albern es auch ist, es eignet sich hervorragend zum Zeitvertreib.

    Worum geht's?
    Wolltest du nicht schon immer wissen, wie "Mainstream" du bist? Nee? Macht nichts.

    So geht's:
    Schau nach, wieviele User die einzelnen Top10-Interpreten aus deiner Liste gehört haben (links oben bei der "Artist"-Übersicht [xxx listeners on Last.fm]). Addiere die Gesamtmenge und teile sie dann durch 10.

    Mach das gleiche bei den Gesamtcharts von last.fm (liegt derzeit wohl bei 231,930 - die Daten übernehme ich einfach mal. )

    So sieht es bei mir aus:

    1. Elliot Smith - 126,678
    2. Bright Eyes - 145,982
    3. Tocotronic - 15,461
    4. Absynthe Minded - 1,403
    5. The National - 12,570
    6. The Decemberists - 100,428
    7. Johnny Cash - 149,244
    8. Death Cab for Cutie - 185,383
    9. John Vanderslice - 19,498
    10. Ben Lee - 24,173

    Total: 780,820

    780,820/10 = 78,082

    My Top 10 Average = 78,082
    Last.Fm's Top 10 Average = 231,930

    78,082/231,930 = 0.33666

    Ergebnis: Ich bin 34% Mainstream
    Soso, gut zu wissen.