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  • Jim Kroft acustic Band gig on 5th of November 2010 at Broschek

    6 nov. 2010, 12h42m

    Imagine yourselve a rainy, a bit grey Berlin evening. Imagine yourselve you were near Rathaus Neukölln inside a tiny bar called BROSCHEK. It's around 9 o'clock in the evening. Friday 5th of November.

    There are cool people inside, drinking some beer or wine (you can see the empty bottles on the table) laughing about... whatever they wan...t to laugh about. It creates an intimate atmosphere, watching all these, sometimes familiar, bright faces. You may call it a home for an evening.
    But then there was a canary. A canary in a coal mine. Ahhh... What?

    It's Jim Kroft starting his first song (Canary in the coal mine) of the evening. Accompanied by Ben Barrit on Guitar, Master Scholli on the violin and (apologizes for not kn...owing your names guys) acustic bass and cajon and "Vera on the seat", Jim created great vibes, even if the Audience tried to "sabotize the gig" clapping there hands to the beat ;-)
    Everyone who was familiar with Jim's songs sang along, everyone else was cheering with good grace and all over the time you could hear someone slightly laughing out of joy.
    Most of the "Ragdolls" did not "falling apart" this evening, and only Jamie was able to "guess what the god's say".

    Charisma was in the air this night.
    Thanks
    x tim
  • Songs 2009 - the miracle of sound

    17 déc. 2009, 21h44m

    Ira - Visions of a Landscape

    Wenn doch nicht immer diese Hektik da wäre, jetzt um die Weihnachtszeit wo doch eigentlich jeder in seinem heimischen Sessel sitzen und Kekse schnabbulieren sollte, rotiert alle Welt auf der Stelle, und kommt meißt doch keinen Schritt weiter.

    Da sollte man meinen, es müssten sich doch eigentlich mal ein paar Musiker dransetzen und ein Protestsong schreiben, so ganz rotzig mit einem dem Scheiß-Kommerz-Motto entsprechenden Text und rummsenden Gitarren als Unternmalung - Doch nicht so passend? Stimmt wohl, denn das ganze geht auch viel subtiler.

    << they have the clocks, but we have the time >>

    philosophieren ira auf ihrem aktuellen Album, Visions of a Landscape, vor sich hin und gehen dabei die ruhigere, eloquentere Art des Protestes an.

    Die aus Konstanz stammende Band hat sich mit ihrem sphärischen Rock im laufe des Jahres tief in mein Herz geschlichen. Mit meinen damals noch recht „zarten“ sechzehn Jahren, durfte ich dann doch endlich mal im Alleingang (also ohne elterlichen Anhang) ein kleines Konzert besuchen gehen.

    Meine bis dahnin unter Liveerfahrungsmangel vor sich hin kränkelnde Mettallersehle hatte es zu „the Ocean“ gezogen, und siehe da (bei solch einem Tourabschlusskonzert schlägt man ja ungern ohne befreundete Bands auf) durfte ich an diesem Abend ganze vier Bands bestaunen (wobei ich die ersten zwei schon aufgrund der Einlasszeit von 16:30 getrost verpasst habe).

    Für mich machten daher Ira den Anfang, und nahmen mich dabei mit auf eine zwar eher langsame,aber dafür umso intensivere Achterbahnfahrt der Gefühlen. Solch eine Livepräsenz. Das vom Frontsänger im letzeten Song mantraartig rezitierten Satzgefüge ließ mich den gesamten Abend nicht mehr los, und auch in den darauffolgenden Wochen und Monaten musste ich immer wieder an diese im Saal herrschende Stimmung zurückdenken. Eine Band die Landschaften malt. Wunderbar !

    Nehmt euch die Zeit um ira auf euch wirken zu lassen !

    and don't forget
    the clocks end the time