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  • Top of the Albums (2008)

    27 jan. 2009, 17h43m

    Nachdem das Jahr 2008 nun zuende gegangen ist habe ich eine Liste der besten Alben 2008 zusammen gestellt:



    Das Album auf das ich wohl am längsten und sehsüchtigsten gewartet habe war im letzten Jahr definitiv Dig Out Your Soul. Nach dem letzten Album Don't Believe the Truth waren meine Erwartungen auch relatiev hoch, da Oasis sich dort endlich wieder gesteigert hatten. Als ich dann Ende September erstmals die erste Singel The Shock of the Lightning hörte war ich auch voll begeistert. Das musste ich mir einfach kaufen.
    Leider hat mich das Album dann doch nich so ganz überzeugt, da die Songs sich doch irgentwie alle ähneln. Zwar ist der (neue?) Stil des Albums sehr gelungen, doch irgentwann ist dann auch mal gut mit dem Gezappel. Außerden fehlen mir die großen pathetischen Hymnen wie Don't Look Back in Anger oder Champagne Supernova, die die vorherigen Alben alle hatten.
    Aber dann ist da doch ein Song, der all das (fast) vergessen macht:
    Falling Down - ein weiteres Meisterwerk aus Noels Feder. Für solche Songs liebe ich Oasis. Super Gesang (wieder mal von Noel), klasse Text und schön melancholisch mit genialer Instrumentearbeit. Einfach nur toll.
    Bleibt eigentlich nur noch die Frage was eigentlich aus "Stop the Clocks" geworden ist? Immer noch unveröffentlich und von Noel als sein bisher bester geschriebenener Song beschrieben. Ich hatte gehofft, dass er nun endlich zur Veröffentlichung kommt...
    Naja da heißt es wohl aufs nächste Album warten.

    Top Titel:
    Bag It Up; The Shock of the Lightning; Falling Down






    Ja das war ja was mit Coldplay. Sosehr ich mich auch gerfreut hatte, dass Colplay ihr nächstes Werk vorlegen, sowenig konnt ich mich zuerst mit ihm anfreunden. Colplay hatten sich wirklich höhrbar entwickelt und ich kam erst nicht mit. Mir fehlte ganz klar das Piano, welches auf diesem Album meiner Meinung nach viel zu selten zu höhren ist. Außerdem klang mir das ganze Album irgentwie "zu voll". Ein paar Effekte zu viel im Hintergrund. Alles zu verwischt.
    Aber nach häufigerem Hören wurde ich mehr und mehr in den Bann gezogen. Die Melodien sind eindach großartig. Und bei geneuerem Höhren erkennt mann auch immer wieder Coldplays "klassischen" Stil. So zum Beischpiel bei meinem Favorit des Albums: Death and All His Friends dieser Song beginnt als Pianoballade, welche so auch von A Rush of Blood to the Head stammen könnte. Er entwickelt sich aber und wird dann zu etwas was dieses Album insgesammt auszeichnet: Ein gitarrenlastigerer Song mit wunderbarem Gesang von Chris Martin und klasser Melodie.
    Was mich trotz allem an diesem Album stöhrt, ist dass es ganze drei "Hidden" Tracks gibt. Das Doppel Lovers in Japan/Reign of Love passt noch gut zusammen, aber die Tracks hinter Yes und dem Abschlusssong Death and All His Friends hätten ruhig alleine stehen können. Das ist aber eh nur meckern auf hohem Niveau.
    Die Erweiterung des Albums durch die Special Edition mit der Prospekts' March EP hat seine Qualität nur gesteiger. So haben wir hier die eher ruhigen akkustischen Song aber auch klasse Hymnen wie Glass of Water.
    Ein rundum gelungenes Paket. (Bis auf die "Lost" Version mit Jay-Z, unnöig!!!)

    Top Titel:
    42;Violet Hill;Death and All His Friends




    Wer hätte das gedacht, dass dieses Album je erscheint?
    Als die Firma Dr. Peppers verkündete, dass jeder US-Bürger (außer Slash und Buckethead) eine Flasche Dr. Peppers umsonst bakäme, wenn Chinese Democracy noch dieses Jahr (2008) erscheine, dachte ich mir, dass das ja eh niemals klappt. Dann sah Mitte September MTV und guckte mir den Videotext an und dort stand tatsächlich, dass Guns N' Roses ihr lang erwartetes Album (fast 17 Jahre) im November auf den Markt bringen. Ich konnt es erst nicht glauben, aber nachdem ich auch auf der Webside der Gunners nachgesehen hatte wurde ich bestätigt und so harrte ich gespannt bis November aus.
    Aber ein Guns N' Roses Album ohne Slashs Gitarrenspiel? Für mich erst unvorstellbar, aber als ich die Platte dann das erste mal hörte war ich sofort begeistert. Natülich klingt das ganze nicht wie Use Your Illusion aber es ist weiterhin - vorallem durch Axls großartigen Gesang - als Guns N' Roses zu erkennen. Es fehlen leider richtig schnelle Songs: Die meisten sind eher Mid-Tempo Nummern.
    Aber trotzdem überzeugt das Album auf der ganzen Spur. Vorallem die pathetischen Arrangements und die Gitarrenwände, die auf einen einschallen (verständlich bei ganzen vier Gitarristen, die an den Aufnamen beteiligt waren) sind einfach nur genial.
    Auf der ganzen Platte gibt es keinen schlechten Song. Trotzdem braucht es mehrere Hördurchgänge um alles erfassen zu können. Erst dann erkennt man die Genialität der meisten Lieder wie z.B. Prostitute, der Abschluss dieser wahnsinnigen Platte und gleizeitig der beste Song.

    Top Titel:
    Better; Street of Dreams; This I Love; Prostitute



    7. Tomte - Heureka



    Dieses Album ist nun schon das dritte nahezu perfekte Album in Folge, dass Tomte abliefern. Waren Hinter all diesen Fenstern und Buchstaben über der Stadt schon grandiose Albem, so setzt Heureka diese Reihe gekonnt fort.
    Vorallem natürlich ist textlich wieder alles vom Allerfeinsten. Thees Ullmann ist und bleibt einfach einer der besten deutschen Texter. Zeilen wie "Ich habe Angst vor dem Tod und ich fühle mich wie ein Monolith" (Heureka) oder "Wenn du nichts mehr hast, hast du immer noch mich, denn ich plane zu bleiben, mein Freund." (Du Bringst Die Stories (Ich Bring Den Wein)) sind einfach nur genial.
    Auch musikalisch ist die Platte gut geworden. So ist das Intro der Titelsongs (Heureka) mit seinem Kalvier ein echter Ohrwurm. Die Melodie geht sofort ins Ohr und bleibt dort auch den Rest des Tages. Auch das Lied Voran Voran ist sehr stark. Es liegt sogar in zwei Versionen vor: Die erste ist eher ruhig im Vergleich zur zweiten (Voran voran II), die etwas gitarrenlastiger ist. Textlich sind beide jedoch identisch.
    Tomte sind damit, für mich, die beste deutsche Band 2008.

    Top Titel:
    Heureka; Der Letzte Große Wal; Das Orchester Spielt Einen Walzer





    Ein neues Metallica Album? Naja mal gucken.
    So in etwa waren meine Gedankeun als ich hörte, dass Metallica 2008 eine neue Platte rausbringen. Was konnte man auch schon großes erwarten? Sie letzten drei Platten waren einfach nur schwach. Es wäre also gar nicht allzu verwunderlich gewesen, wenn dieses Album, das mittlerweile neunte, ähnlich grottig geworden wäre.
    Aber schon der Hype der schon vor Erscheinen um dieses Album gemacht wurde, ließ großes erahnen. Und tatsächlich. Diese Platte erinnert einen wirklich an Metallica vor dem "Black Album". Schon die Vorabsingel The Day That Never Comes erinnert vom Aufbau her leicht an One. Und so ist auch der Rest des Albums gehalten. Stilistisch einzuordnen zwischen ...and Justice for All und eben Metallica. Die Produktion ist auch weitaus besser als auf St. Anger, was dem Klang natürlich nur zu Gute kommt. Es gibt wieder Gitarrensoli, welche auf dem letzten Album ja gänzlich fehlten, und mit Suicide & Redemption ist auch wieder ein Instrumentalstück enthalten, dass sich gut mit Orion und The Call of Ktulu messen kann.
    Das einzige was dieser Platte zur Perfektion fehlt ist ein Übersong wie
    Master of Puppets oder Fade to Black. So gut die Songs auch sind, zu so einem wahrem Song-Mostrum reicht keiner.
    Trotzdem ist dieses Album das beste Metallica Album seit 15 Jahren. Metallica sind endlich wieder zu alter Größe zurückgekehrt.

    Top Titel:
    That Was Just Your Life; The End of the Line; All Nightmare Long





    Und wieder etwas womit man nicht mehr gerechnet hätte: Ein gute R.E.M. Album! Auch hier waren die letzten drei Alben schlecht. (Etwas andreres lässt sich wirklich nicht sagen) Erst das total verpfuschte Up, dann die zwei mehr als schwachen Nachfolger Reveal und Around the Sun.
    Doch nun das. Ein richtig rockiges Album, ähnelt sogar Moster, dass vom ersten bis zum letzten Song überzeugt: Es beginnt mit Living Well Is the Best Revenge, ein Song der sämtliche Erzeugnisse der letzten 10 Jahre in den Schatten stellt und der beste R.E.M.-opener seit What's the Frequency, Kenneth? ist. Dann die erste Singel Supernatural Superserious... Einfach nur toll, dass sie soetwas endlich wieder hinkriegen. Ein Song der sofort ins Ohr geht, ein echter Ohrwurm. So geht es dann 11 Songs lang weiter. Mal lauter (I'm Gonna DJ), mal leiser (Until the Day Is Done), aber nie schlecht.

    Top Titel:
    Living Well Is the Best Revenge; Supernatural Superserious; Accelerate; Horse to Water





    Feeder sind meine persönliche Entdeckung 2008. Vom Namen her kannt ich sie schon ne ganze Zeit, unteranderem als Empfelung bei Last.fm, aber erst als ich zufällig aug GoTV das Video zu We Are the People sah dachte ich mir: " Das is ne Band die du hören musst"
    Und tatsächlich: Als ich dann das Album zum erstenmal hörte war ich hin und weg. Nicht nur der eben erwähnte Opener überzeugt. Es gibt keine wirkliche Schwachstelle. Was dieses Album für mich auch so stark macht neben der starken Songs, ist vorallem die Mischung. Feeder platzieren auf dieser Platte sanfte Töne (Space; Heads Held High) direkt neben harten Klängen (Miss You).
    Und wo ich jetzt all die anderen Feeder Alben auch kenne, kann ich zurecht sagen, dass dieses das Beste seit Echo Park ist. Vorallem wo das letzte Album (Pushing the Senses) eher eine Entäuschung war. Hier hört man wieder das was Feeder meiner Meinung nach ausmachen: Harte Gittaren-Riffs aber auch sanfte Balladen vereint durch tolle Melodien.

    Top Titel:
    Miss You; Who's the Enemy; Into the Blue





    Und eine wietere Entdeckung. Naja eigentlich eher Wiederentdeckung. Denn als ich die Kings of Leon des erste Mal gehört habe (2007 als Because of the Times erschien) war ich nicht sonderlich begeister, eher entäuscht: Ich hatte mehr erwartet, genau weiß ich es auch nicht mehr.
    So dachte ich mir auch als ich des erste mal Sex on Fire hörte erst wieder "Naja". Aber nach mehrmaligem hören (was ja dank des starken Airplays nicht schwer war) war ich mehr und mehr fasziniert und hörte mir dann das Album doch mak an. So nach dem Motto "Vielleicht gefällts mir ja doch"
    Und so wars dann auch. Schon der Opener Closer mit seiner leicht düsteren Atmosphäre, ist genial. Melanchonie Pur!
    Dann steigert sich das Tempo ein bisschen und das Album geht etwas rockiger weiter. Jedoch hat jeder Song diese Melanchonie an sich. Das macht jeden Song traumhaft schön. Mir gefällt lediglicht I Want You nicht so gut. Der Refrain ist mir irgentwie zu einfach. Aber sonst überzeugt wirklich jedes Stück. Wobei leider kein anderer Song so herausragt wie die erste Singel Sex on Fire


    Top Titel:
    Manhattan; Notion;Sex on Fire





    Schon ihr letztes Album (A Weekend In The City) war für mich das Beste 2007. Und knapp ein einhalb Jahre später erscheint schon das nächste Werk? Muss unter diesem Tempo nicht die Qualität leiden? Überhaupt nicht!
    Schon die Vorab-Singel Mercury ließ großes erahnen. Und wie der Song ist auch das Album. Mehr mehr mehr:
    Mehr Elektro, lautere Gittaren aber auch mehr Pathos.
    Der Einstieg in das Album ist zugegeben sehr schwer: Mit Ares ist schon der erste Track laut, agressiv und mit massig elektrischen Spielereien versehen. Da vergeht einem Hören und sehen. Aber sehr im positiven Sinne.
    Neben diesem krassen elektro-indie Material gibt es aber auch wieder "klassische" Bloc Party Songs: Halo erinnert an Silent Alarm ist aber auch etwas lauter, und Ion Square hätte auch super aufs letzte Album gepasst.
    Grade mit den ruhigen Stücken kann dieses Album am meisten punkten: Zum einen das eben erwähnte Ion Square, welches mit 6:36 Minuten das bisher längste Bloc Party-Werk ist, aber vorallem Sighns: Dieser Song beginnt erst verträumt mit einem Glockenspiel und stahlt dann eine solche Trauer aus, unglaublich!!!
    Auch textlich kann sich dieses Album wunderbar mit den bisherigen Platten messen: Zeilen wie: "Was my love not strong enough to/bring you back from the dead?/If i could eat your cancer i would/but i can't" (Biko) sind einfach nur genial.
    Man kann nur hoffen, dass Bloc Party dieses Veröffentlichungstempo weiter halten können.

    Top Titel:
    Ion Square; Sighns; Zephyrus;
    Talons





    Hier ist es also. Mein persönliches Album Nummer 1 aus 2008.
    The Subways. Zuvor kannte ich diese Band nur durch Rock & Roll Queen . Ein Song den ich echt nicht sooo toll finde. Dann sah ich (wieder auf GoTV) Alright und war hin und weg. Welche Energie diese Band ausstrahlt!!!
    Als ich dann überall die Sticker für dieses Album sah (fast an jedem Laternenpfahl) musste ich das natürlich unbedingt hören. Und ich wurde nicht enttäuscht: Dieses Album ist vom ersten Song (Girls & Boys) bis zum letzen (Burst) geil. Jeder Song eine Glanzleistung. Es überzeugt sowohl bei den lauten Krachern (Shake! Shake!; Streetfighter) als auch beiden (etwas) ruhigeren Songs (All Or Nothing; Lostboy).
    Bei dieser guten Mischung, bei der die lauten härteren Songs in der Mehrheit sind, gibt es keine einzigen auch nur annährend schwachen Song.
    Ich freu mich schon auf Rock am Ring, wo The Subways auch auftreten. Dort werd ich sie mir sicherlich anschaun und mit ihnen abgehen^^

    Top Titel:
    eigentlich alle aber ganz Besonders:
    Girls & Boys; Shake! Shake!; Strawberry Blonde; Allways Tomorrow; Lostboy