JmLddmLCnonurw, 17. Tag

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17 déc. 2008, 22h19m

Manche Lieder findet man ja hauptsächlich wegen ihrer Videos gut*. Das wird zum potenziellen Problem für all jene Lieder, die aus einer Zeit stammen, zu der es noch keine Musikvideos gab. Zum Glück gibt es aber schlaue und einfallsreiche Menschen, die Jahrzehnte später nicht wissen, was sie mit ihrer Freizeit anfangen sollen und einfach mal Videos zu jenen Liedern selbst herstellen. Eines jener Kleinode bildet zufällig die optische Grundlage für einen meiner Lieblingsoldies:

(direkt zum YouTube-Video)

Summer in the City“ lernte ich Kulturbanause natürlich zunächst in der Version von Allescoverer Joe Cocker kennen (ebenso wie zum Beispiel „With A Little Help From My Friends“, „Feelin' Alright“ oder „You Can Leave Your Hat On“), aber während Cocker den genannten Lieder in meinen Augen etwas Neues abringen konnte, schafft er das mit dem Original von The Lovin' Spoonful nicht; es ist einfach nur ein simples Cover. Technisch auf einen aktuelleren Stand gebracht, aber ohne einen Aspekt, den man im Original nicht entdecken konnte.
Das spricht nicht gegen Joe Cocker, sondern für The Lovin' Spoonful, die mit „Summer in the City“ wirklich einen zeitlosen Klassiker geschaffen haben, der eigentlich schon perfekt ist und der all das hat, was ein sehr gutes Lied haben muss.
Besonders gut gefällt mir, dass die Stimmung des Textes auch in der Musik vermittelt wird: Positiv und sommerlich, aber eben auch drückend und schwül. Bekommt ihr das mal in einem Lied hin.

* Das soll übrigens nicht heißen, dass ich „Summer in the City“ nur wegen des Videos gut fände.

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