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  • Alphaville - Eröffnungskonzert zur Kieler Woche am 18.06.2011 auf der Rathausbühne

    24 juin 2011, 11h32m

    "Alphaville", die Band aus meiner Heimatstadt Münster.
    Natürlich mußte ich, da ich ohnehin zu "Human League" wollte,
    die ich noch nie live gesehen hatte, meinem Lokalpatriotismus
    genüge tun und eine der für mich seinerzeit besten New Wave Bands nochmals "live" erleben.

    Das Programm war gut gemischt, viele alte Hitperlen wechselten sich mit neueren Stücken ab.
    Im Gegensatz zum Konzert noch vor 2 Jahren in Münster auf dem Eurocityfest in Münster, siehe entsprechenden Bericht im Blog, war die Interpretation noch wesentlich rockiger und somit noch weniger synthetisch.
    Das tat der Stimmung jedenfalls keinen Abbruch und zeigte die durchaus positive Weiterentwicklung der Band.
    Bei den alten Krachern "Big In Japan", "Sounds Like A Melody", "The Jet Set", "Forever Young" und auch "Victory Of Love" ( da ging die Post richtig ab) , kam das 80er-Feeling dennoch richtig auf.
    Ziemlich genau 90 Minuten spielte die Band, Marian Gold war sehr aktiv, gab körperlich und stimmlich wirklich ALLES und scherzte vielfach mit Publikum und Bandmitgliedern.

    Alles in Allem war es ein sehr lohnenswertes, kostenfreies Konzert, welches recht gut besucht war und einen alten Fan wie mich begeistert hat.
  • The Human League live auf der KIELER WOCHE

    24 juin 2011, 10h57m

    Di., 21. Jun. – The Human League

    "The Human League" Live auf der Kieler Woche und das für umsonst,
    ein Grund für mich mehr, in die Landeshauptstadt zu fahren. Schließlich
    waren und sind "The Human League" für mich die Pioniere des 80er Electropop.
    Ich sollte nicht enttäuscht werden, pünktlich zum Konzert kam die Sonne
    und ebenso pünktlich erschien die Band.
    Der Bühnenaufbau war recht spartanisch. 2 Synthies und 1 Drummachine waren aufgebaut, 3 Mikrofone für Phil, Anne und Joanne.
    Phil erschien in einem spacigen schwarzen Overall mit Kapuze, der seinen inzwischen geschoren Kopf bedeckte. Vorbei die Zeit der Wavertolle der New Romantics. Allerdings nur optisch.
    The Human League gaben wirklich die wichtigsten Songs zum Besten:

    Open Your Heart
    Tell Me When
    The Sound Of The Crowd
    Heart Like A Wheel
    The Lebanon
    Circus Of Death
    Human
    Love Action
    (Keep Feeiling) Fascination
    Mirror Man
    Don't You Want Me.

    Außer dieser Soundperlen gab es noch neuere Stücke wie z.B. "Egomaniac" aus dem neuen Album "Credo" und "All I Ever Wanted" von 2007.

    Einige Stücke wurden zur Überraschung auch von E-Gitarre begleitet, Anne und Joanne wechselten Ihre Kleidung pünktlich zum Titel "Night People" und erschienen
    in rotlichttauglichen Outfits.
    Phil rannte immer wieder von links nach rechts über die Bühne und gab sich dabei fast wie ein Derwisch, der mal hier und dann wieder dort auf der Bühne erschien.
    Der Sound war optimal, sehr an den der 80er orientiert, man fühlte sich direkt in die alten Zeiten zurückversetzt, das Publikum ging gut mit und viele kannten jeden Song vom ersten Ton an, sangen die Texte mit und groovten passend zum Sound.
    Nach dem Knaller "Don't You Want Me" war zunächst Schluß.
    Frenetisch feierten die Fans die Band und forderten lautstark IHRE Zugabe, denn JEDER wußte was bisher fehlte und unbedingt als Zugabe gegeben werden mußte.
    Ohne dieses Stück würde die Band nicht nach Hause gehen!

    BEING BOILED, als die Bühne mit den Instrumentalisten bestückt war, und der erste Ton kam, war es klar, da war es, worauf alle Fans gewartet hatten.
    Großer Jubel schwoll an, der Höhepunkt des Konzertes war da. Und auch Phil,
    jetzt im weißen Hemd.
    Als zweite Zugabe gab es dann den Moroder-Hit "Together In Electric Dreams" kaum weniger begeistert gefeiert als die erste Zugabe.

    Nach 78 Minuten und großen Dankeschönsbekundungen von Phil war das Konzert leider vorbei.
    Aber gelohnt hat sich das Event in jedem Fall.

    Der einzige bittere Beigeschmack war in der Organisation der Veranstalter zu finden.
    So hat das immer wieder geänderte "Sicherheitskonzept" für das ich durchaus Verständnis hatte,so manchen Fan verunsichert. Deshalb ließ ich zum Beispiel meine Kamera in der Unterkunft, da tags zuvor noch "Eigenverzehr" und "Fotografieren" ausdrücklich verboten war, was am Wochenende noch möglich war.. Es wurde an den Eingängen der Festgelände auf das Empfindlichste in Hinsicht auf Getränke und Fotoapparate gefilzt.
    Diese "Vorgaben wurden" an diesem Tag wieder über den Haufen geworfen.
    Das Thema "Kontrollen" war wieder gegessen. Eine strikte und einheitliche Linie fehlte!
    Schöne selbstgemachte Fotos von meinem "Traumevent" blieben mir somit leider versagt.
  • The Stranglers live auf dem Eurocityfest 15.05.2010

    18 mai 2010, 14h41m

    Sa., 15. Mai. – The Stranglers

    Mit einer fast 15 minütigen Verspätung fing das Konzert auf dem prall gefüllten
    Domplatz in Münster an:Endlich,aber dafür mit Pauken und Trompeten..
    Mit "Waltzinblack" vom Band kamen die Stranglers auf die Bühne.
    Nahezu ununterbrochen spielte die Combo allerdings ohne den alten Schlagzeuger Jet Black in der Besetzung: Bez Warne,der auch den meisten Songs seine Stimme verlieh, J.J. Burnel, stimmlich leider (an diesem Tag) nicht ganz auf der Höhe, Dave Greenfield, der gut gelaunt seinen Keyboardpark betreute und ein junger,mir unbekannten Schlagzeuger.
    Der Sound war phänomenal,die Gitarrensoli virtuos vorgetragen,Anfängliche Mikroprobleme waren schnell behoben..
    Schon nach den ersten Liedern feierte das Publikum und sang nach Leibeskräften mit..
    In den ersten Reihen ging im wahrsten Sinne der PUNK ab.Es wurde gesungen und getanzt bis der Schweiß floss und die Kehlen heiser waren.
    Den Stranglers boten einen guten Querschnitt durch Ihre "britische
    Erfolgsstory".Leider waren sie in Deutschland nur mit wenigen Songs überhaupt in den Verkaufscharts vertreten:
    So waren "Golden Brown" und "Always the sun" für das deutsche Publikum Pflicht,,
    Allerdings überraschte es andererseits,das "Big in America" und "No mercy" nicht gespielt wurden..
    Dennoch war das Repertoire gut,mit "Peaches","No more heroes","Nice'n sleazy","Skin Deep" und einigen anderen guten Stücken war das Publikum sehr gut unterhalten.
    Als Zugabe folgten zum Schluß noch "All day and all of the night" sowie "Duchess"..
    Danach war allerdings ohne richtige Verabschiedung ohne Übergang Schluß,was etwas merkwürdig schien.
    Alles in Allem aber ein echtes Highlight,auch wenn Bez Warne nicht 100%ig an die Sangesleistungen von Hugh Cornwell herankam.
    Es war insgesamt ein gelungener Abend mit Partyqualität,zwar ohne große Showeffekte,aber mit dieser Superband war auch vielen jüngeren Leuten aus der Punkszene gute Unterhaltung sicher...

    english translation for my worldwide friends;-)

    With a nearly 15 minute delay the concert on the bulging full one caught
    Cathedral place in Münster an:Endlich, but for it with kettledrums and trumpets.
    With "Waltzinblack" of the tape there came the Stranglers on the stage.
    However, nearly incessantly the combo played without old drummer Jet Black in the occupation: The district Warning which lent his voice also to most songs, did not look after J.J.Burnel, vocally, unfortunately (on this day) completely at the height, Dave Greenfield, which in a good mood his keyboard park and young, to me unknown drummer.
    The sound was phenomenal, the Gitarrensoli were reported like a virtuoso, initial microproblems were fast repaired.
    Already after the first songs the audience celebrated and joined in the singing after body forces.
    In the first rows the PUNK went off in the most true sense. It was sung and flowed danced to the sweat and the throats were hoarse.
    The Stranglers offered a good cross section by your "British ones
    Successful story".Leider they were represented in Germany only with few songs generally in the sales charts:
    Thus "Golden Brown" and "Always the sun" for the German audience were a duty,
    Indeed, on the other hand, it surprised, that "Big in America" and "No mercy" were not played.
    The repertoire felt still well, with "Peaches", "No more heroes", "Nice'n sleazy", "Skin Deep" and some other good pieces the audience was maintained very well.
    As an addition followed in the end still "All day and all of the night" as well as "Duchess".
    However, then was without right discharge without crossing end what seemed strange a little bit.
    Everything in all, however, a real highlight, even if district Warning did not approach 100% the song achievements of Hugh Cornwell.
    It was all together a successful evening with party quality, without big show effects, but with this supervolume good entertainment was sure also to many younger people from the punk scene...
  • Lesscities Top 50 Albums Mai 2011

    5 mai 2010, 20h36m

    lesscities's top albums (overall) 1. A Flock of Seagulls - A Flock Of Seagulls (193)
    2. The Psychedelic Furs - All Of this And Nothing (152)
    3. Orchestral Manoeuvres in the Dark - The Best of OMD (150)
    4. The Stranglers - Greatest Hits 1977-1990 (149)
    5. ABC - Absolutely (141)
    6. Erasure - Pop! The First 20 Hits (139)
    7. Squeeze - Greatest Hits (135)
    8. Soft Cell - Non-Stop Erotic Cabaret (133)
    9. Ultravox - The Collection (129)
    10. Tears for Fears - Tears Roll Down (Greatest Hits 82-92) (122)
    11. The Human League - Dare (115)
    12. Midge Ure - The Gift (112)
    13. The Fixx - Reach The Beach (107)
    14. John Foxx - Metamatic (106)
    15. Gary Numan - Disconnected (99)
    16. The Cure - Greatest Hits (96)
    17. Thomas Dolby - The Golden Age Of Wireless (95)
    18. New Musik - FROM A TO B (95)
    19. Mike Oldfield - Elements (Mike Oldfield 1973-1991) (92)
    20. The Human League - Greatest Hits (89)
    21. Classix Nouveaux - The Very Best Of Classix Nouveaux (87)
    22. Fad Gadget - The Best Of Fad Gadget (86)
    23. Ultravox - Lament (78)
    24. Heaven 17 - Penthouse And Pavement (76)
    25. Big Country - The Best Of Big Country (76)
    26. Naked Eyes - The Best Of Naked Eyes (74)
    27. Klaus Nomi - Klaus Nomi (73)
    28. Nena - Nena (73)
    29. Eläkeläiset - Humppa-Akatemia (72)
    30. Duran Duran - Greatest (71)
    31. Wall of Voodoo - The Index Masters (71)
    32. Visage - The Damned Don't Cry (68)
    33. Haircut 100 - Pelican West (68)
    34. Midnight Oil - Diesel and Dust (67)
    35. Japan - Quiet Life (67)
    36. Japan - Tin Drum (66)
    37. Orchestral Manoeuvres in the Dark - Dazzle Ships (66)
    38. Thompson Twins - Into The Gap (66)
    39. Tears for Fears - The Hurting (63)
    40. Missing Persons - The Best Of Missing Persons (62)
    41. Devo - Q: Are We Not Men? A: We Are Devo! (61)
    42. A Flock of Seagulls - Listen (61)
    43. Ultravox - Vienna (60)
    44. Book Of Love - Counting The Rosaries (59)
    45. China Crisis - Working With Fire And Steel (59)
    46. Level 42 - Level Best (57)
    47. Heaven 17 - The Luxury Gap (57)
    48. The Human League - Travelogue (57)
    49. Midge Ure - No Regrets (57)
    50. Boytronic - MAXI (2CD BOX) (55)

  • Alphaville-Konzert auf dem Eurocityfest Münster 24.05.09

    27 mai 2009, 22h40m

    Über 20 Jahre war es nun her.. Sowohl das Münsteraner Publikum als auch Marian Gold, Ursprungsmitglied der Gruppe Alphaville,die in ihrer erfolgreichsten Zeit in der Stadt Münster weilte,waren gespannt auf den Tag des Wiedersehens! Was war von damals geblieben??
    Marian stellte zum Bedauern schnell fest, daß "seine" alten Clubs hier in Münster nicht mehr existierten, was würde ihn hier erwarten??
    Das Wetter zumindest war für das Open-Air Konzert am Domplatz wie geschaffen.
    Es ging rasant los.. Unbekanntere Lieder wechselten mit den bekannteren Stücken ab, so zum Beispiel " Dance with me" , "Jet Set" , "Summer in Berlin" oder natürlich "Sounds like a melody"..
    Teilweise geschah das in neuerem Gewand, teils "techno"-angehaucht,aber immer interessant und durch eine thematisch passende Bildprojektion im Hintergrund der Bühne unterstützt.
    Langeweile kam zu keinem Zeitpunkt auf. Die Stimmung war prima unter den tausenden von feiernden Münsteranern und weiter gereisten,die ihre Band aus Teeniezeiten hier erleben wollten.Auch ein kleiner Regenschauer konnte die Fans nicht vertreiben!
    Spätestens bei Big in Japan und wie Marian Gold extra betonte: " Forever young" ,was hier in Münster entand, waren die Hände aller Fans in der Luft und Marian erkannte nun spätestens, daß die Fans hier in Münster im Gegensatz zu vielen anderen Dingen die gleichen geblieben waren! Es war wie eine Reise in die Vergangenheit : "Plötzlich waren alle wieder jung- vielleicht in diesem Moment "forever young"??
    Mit "Jerusalem" folgte zum Schluß noch ein Höhepunkt , nachdem das Publikum vehement Zugaben forderte..
    Eine klasse Akustikversion von " Dance with me " brachte den krönenden und würdigen Abschluß des Konzertes.
    Die Qualiät des Konzertes , sowohl Sound und Show waren hervorragend.Die inzwischen in einigen Augen " betagteren" Herren der Band jugendlich frisch geblieben!
    Danke an Steffi Stephan und Marvin Lindenberg , die dieses tolle Konzert und dieses Eurocityfest wiedereinmal "kostenlos" für uns möglich machten...und uns diesmal ein Stück Heimatstolz in unsere Herzen zurückbrachten!!!


    for my worldwide blogreaders in english now;-)


    About 20 years ago it was now .. Both the public and Munster Marian Gold, originating member of the group Alphaville, which was in its most successful period in the city of Munster, were looking forward to the day of the reunion! What was left of those days?
    Marian turned to regret very soon realized that "his old club here in Munster no longer existed, what would await him here?
    The weather was at least for the open-air concert in the cathedral square as created.
    It was going fast .. Lesser-known songs alternated with the more familiar pieces, such as "Dance with Me," "Jet Set", "Summer in Berlin" or natural "sounds like a melody" ..
    Some came in the newer garb, some "techno-tinged, but always interesting and supported by a thematically appropriate image projection in the back of the stage.
    Boredom came on at any time. The atmosphere was great among the thousands of revelers Munster and traveled further to experience the band from their time here Teen wollten.Auch a little rain could not drive the fans!
    The latest on Big in Japan and how Marian Gold said separately: "Forever young", which entand here in Munster, were the hands of the fans in the air and now the latest Marian realized that the fans here in Münster, in contrast to many other things, the had remained the same! It was like a trip into the past: "Suddenly, all young again, perhaps at this moment" forever young "?
    With "Jerusalem" was the final stage, a climax, after the audience vehemently demanded encores ..
    A great acoustic version of "Dance with Me" brought honor and the crowning conclusion of the concert.
    The Qualiät of the concert, both sound and show were hervorragend.Die now in some eyes, "aged" men of the band remained fresh teen!
    Thanks to Steffi Stephan and Marvin Lindenberg, this great concert and this Eurocityfest still "free" made it possible for us ... and this time we brought back a piece Heimatstolz in our hearts!