November 2008

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14 déc. 2008, 23h04m

Mit ein bisschen Verspätung: ein paar CDs, die ich im November neu in die Sammlung aufgenommen habe oder wieder einmal herausgekramt habe...

  • Amorphis - Tales From the Thousand Lakes: melodischer Death Metal mit Doom- und Folk-Anteilen und viel Atmosphäre - aus der Zeit als im Hause Amorphis noch gegrowlt wurde. Wenn's mal kein ultraderbes Geballer sein muss, ist diese CD zu empfehlen - nur das langweilige Doors-Cover bei den Bonus-Tracks hätten sie sich sparen können.

  • Annihilator - Never, Neverland: ein wahres Thrash-Juwel: Killer-Riffs und tolle Solos, großartiger Gesang und Ohrwurm-Melodien. Wer auf Thrash-Metal steht, kann mit dieser CD nichts falsch machen.

  • Anthrax - Sound of White Noise: Die 'klassichen' Anthrax-Alben gefallen mir besser (unter anderem weil auf diesem Album hier John Bush singt), das hier ist kein Album, das man unbedingt haben muss.

  • Armored Saint - Symbol Of Salvation: und noch mal John Bush, und hier finde ich auch nicht mehr Gefallen am Gesang. Ansonsten fühlt sich das ganze Album meist irgendwie eher 'rockig' als so richtig 'metallisch' an, deshalb ist das heute nix mehr für mich.

  • Death - Scream Bloody Gore: das erste Album von Death, und schon ist mit Zombie Ritual ein echter Klassiker dabei - die anderen Songs stehen dem aber nicht nach. Roher Death Metal mit fiesen Vocals - superplusgut.

  • Morgoth - The Eternal Fall / Resurrection Absurd: die CD enthält die zwei ersten EPs von Morgoth - sehr guter Old-School-Death Metal mit Obituary-mäßigen Vocals, wobei mir die Stücke von der 'Eternal Fall'-EP noch ein bisschen besser gefallen. Die Tracks Female Infanticide oder Pits of Utumno z.B. sind echte Kracher.

  • Roadkill/A point of Principle - split: Zwei Bands aus Chemnitz. Roadkill spielen Thrash Metal alter Schule mit Heavy-Metal-Einfluß, A point of Principle dagegen Metalcore. Die Gitarren-Arbeit auf den Tracks der Roadkill-'Seite' In Twilight's Hour gefällt mir recht gut, der Gesang allerdings nicht besonders: das ist mir nicht druckvoll und aggressiv genug. Da Metalcore nicht zu meinen bevorzugten Musikrichtungen gehört, konnte ich mit der zweiten 'Seite' der Split-CD wenig anfangen. Immerhin abwechslungsreicher als das meiste, was ich bis jetzt so an Metalcore gehört habe.


  • Und weil ich gerade dabei bin noch ein Event:
    Triple Thrash Treat. Los ging's mit Cripper, und das war auch die Band, die mich am meisten motiviert hat, zu diesem Konzert zu gehen. Heftige Show und sehr beeindruckende Vocals - meiner Meinung nach die beste Band des Abends. Aus irgend einem Grund haben Lost World Order nicht gespielt, deshalb kam statt dessen Hatred dran, als Headliner die lokalen Old-School-Thrasher Hatchery. Die beiden Bands waren auch nicht schlecht, Hatchery hatten natürlich all ihre Fans mitgebracht, so daß gute Party-Stimmung herrschte. Mein Schädel und der Muskelkater im Nacken am nächsten Tag sagen mir, daß das ein gutes Konzert war :-)

Commentaires

  • Boemmel666

    Also Apop ist bestimmt kein Metalcore, dafür haben die zu wenige Mosh-Parts und Breakdowns. Irgendwie Metalcore ähnlich sind sie zwar, aber da sie sich mittlerweile aufgelöst haben, ist das ja auch egal.

    8 jan. 2009, 15h58m
  • Krachmusikfan

    Also eher halber core... :-) Deshalb hat's mir wohl auch besser gefallen als "richtiger" Metalcore.

    10 jan. 2009, 15h16m
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