[CD] DIARY OF DREAMS - if Review

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17 mars 2009, 20h27m

Am Freitag, den 13. März dieses Jahres veröffentlichten Diary of Dreams ihr neuntes Album, das schlicht mit (if) betitelt wurde. Ist dieses Datum womöglich ein schlechtes Vorzeichen für den Release eines Albums? Blödsinn. Jedenfalls wenn wir als Maßstab die Qualität d(i)e(se)r Veröffentlichung anlegen. Ich möchte vorab nur soviel sagen: Die Jungs haben sich hier einmal mehr übertroffen.



Nach "Nekrolog 43", dem Knalleralbum aus dem schönen Jahre 2007 hieß es ja, dass der geneigte DoD Hörer diesmal nicht ganz so lang würde warten müssen, bis ein neues Album das Licht der Welt erblickt. Und siehe da, gerade so erträgliche 2 Jahre später präsentieren Adrian Hates und seine Gang "(if)". Mag hier vielleicht auch ein thematischer Gesamtkontext fehlen, wie es bei Nigredo-> MenschFeind -> Nekrolog 43 der Fall war, muss sich das Album neben seinen Brüdern -und vor allem den Mitbewerbern- nicht verstecken. Ganz im Gegentum, liebe Leute.

Eröffnet wird der neunte Eintrag im Traumtagebuch mit dem Song "The Wedding", zu welchem ja auch erstmals ein Musikvideo produziert wurde. "The Wedding" überzeugt durch frische Arrangements, die deutlich machen, dass sich manches bei DoD verändert hat. Und siehe da, ein Blick in das Booklet bestätigt die akustische Vorankündigung: Produziert wurde dieses Album diesmal nicht nur von Diary Of Dreams; auch ein gewisser Daniel Myer (kennt Ihr alle von Haujobb, Destroid und demnächst auch Covenant) hat hier seine Finger im Spiel gehabt, um "(if)" den letzten Feinschliff zu verpassen. Auch in Sachen Artwork tat sich Neues an der DoD Front: Fotos aus dem Hause Annie Bertram, Artwork von Ingo Drömling. Es scheint, als wollte Herr Hates nur die Besten ihres Fachs für das neue Album um sich versammeln. Vielleicht auch eine Art Frischzellenkur, die den Sound von Diary Of Dreams noch weiter veredeln soll. Nun, da gibt es nichts dran zu lamentieren: Mission geglückt. Bereits "The Wedding" klingt erfrischend neu und anders - und doch unverwechselbar nach Diary Of Dreams. Und schon mit dem nachfolgenden Stück, dem "Requiem", einer hochergreifenden Abschiedsballade, machen Diary Of Dreams klar, warum sie vor vielen, vielen anderen die unangefochtenen Könige schwermütiger aber nicht triefender Musikkunst sind. Oder spannend auch: "Wahn!Sinn?", das so aggressiv daher kommt, wie seit "Reign Of Chaos" kein Stück mehr. Ich möchte hier nun aber nicht jeden Song im Detail sezieren. Diary Of Dreams machen Musik, die dem Hörer ein Ticket in eine ganz eigene Welt mitliefert. Jeder Hörer muss die Songs quasi für sich selbst erschließen. Ein musikalisches Tagebuch voller Träume, wirklich wahr. [...]

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http://www.madgoth.de/musik-reviews/2259-diary-of-dreams-if-review.html

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