Articles

  • Fav Songs 2010

    30 déc. 2010, 10h11m

    01. MGMT - It's Working
    02. Midlake - Acts Of Man
    03. Vampire Weekend - Horchata
    04. Gil Scott-Heron - Me and the Devil
    05. Yoyoyo Acapulco - O.K.
    06. Wir sind Helden – Die Ballade von Wolfgang und Brigitte
    07. Germany Germany - Moon
    08. Arcade Fire - We Use To Wait
    09. Shakira - Waka Waka
    10. Gorillaz - On Melancholy Hill
  • Meine Top Albums of the Dekade

    21 déc. 2009, 8h57m

    1. Midlake - The Trials Of Van Occupanther (2006) - Folk/Soft-Rock, altmodisch, aber modern - melancholisch - Ein perfektes geschmeidiges Album

    2. Element of Crime - Mittelpunkt der Welt (2005) -
    Sven Regener singt nicht nur schön schnoddrig, er trifft mit jedem Ton und jeder Zeile auch mein Emo-Zentrum

    3. Bright Eyes - I'm Wide Awake It's Morning - (2005) - Weltschmerz, großartiger Indie-Folk von einen ehemals Depressiven.

    4. Two Gallants - What the Toll Tells - (2006) - grandioses Folk-und Drang-Album - Schmutzig, brutal und wunderschön leidenschaftlich - mitreißend, die beiden Kerle

    5. Sigur Ros - () - (2003) - Die Musik ist überirdisch, machte mich traurig, weckte meine Fantasiewelt - gab mir vor allen viel Kraft

    6. Sufjan Stevens - Illinois - (2005) - genial arrangiertes Meisterwerk mit unbeschreiblich schönen Klangbildern. Kraftvoll, fröhlich, nachdenklich . Banjo, Orchester - Frauenchöre - und es wird noch viel mehr geboten. Ein Erlebnis.

    7. Arcade Fire - Funeral- (2005) Ein opulentes, orchestrales Konzeptalbum das sofort uns Ohr geht und bis heute noch von mir verehrt wird

    8. Herbert Grönemeyer - Mensch (2002) - Grönemeyer bewältigte seine Trauer mit brillianten Melodien und Texten. Eins der besten deutschen Alben aller Zeiten. Und sogar erfolgreich.

    9. Adam Green - Friends of Mine - (2004) - Wunderbar witziges, kurzweiliges & unterhaltsames Album über u.a. beinlose Weibchen und Sodomie auf Hasenfarmen :D

    10. Coldplay - A Rush of Blood to the Head (2002) - Vor allen die Klavierpassagen machen Stücke wie "The Scientist" oder "Clocks" zu den größten Hits des soften Brit-Pops.
  • Meine Lieblingsalben 2008

    21 déc. 2008, 19h01m

    Die Reihenfolge ist eigentlich egal. Aber irgendein Album muss ja als erstes genannt werden.




    1. Vampire Weekend - Vampire Weekend
    2. Sigur Rós - Med Sud I Eyrum Vid Spilum End
    3. Gisbert zu Knyphausen - Gisbert zu Knyphausen
    4. MGMT - Oracular Spectacular
    5. Portishead - Third
    6. Parenthetical Girls - Entanglements
    7. Fleet Foxes - Fleet Foxes
    8. Get Well Soon - Rest Now weary Head You Will Get Well Soon
    9. Conor Oberst - Conor Oberst
    10. Rainald Grebe - 1968
  • schöne Songs 2007 - Gibt es schon welche ?

    24 sept. 2007, 7h48m

  • Lieblingsalben 2006

    18 déc. 2006, 13h30m

  • Modern Times - Moderne Zeiten

    11 août 2006, 20h02m

    Bald ist es so weit :)
    Bob Dylan - einer der größten Musiker der letzten 50 Jahre veröffentlicht sein neustes Album "Modern Times"

    Ab 25 August 2006 in den Plattenläden.
    Meine Mutter hat da Geburtstag, Erich Honecker hatte da auchmal ..

    Einzele Pressestimmen

    Es ist eine phänomenale Platte, auf der Dylan und seine Band mal wie eine elektrisch verstrahlte Bluesgruppe, mal wie eine Abschlußballkapelle aus den 50er Jahren klingen. Dylan singt mit seiner notorisch verkrächzten, tief resonanten Stimme von der Sehnsucht der Liebenden, den moralischen Sackgassen der Zivilisation und den Plagen des Wandersmannes, und all das oft in einer einzigen Strophe. (Buffalo News)

    “Episch, herzergreifend, dynamisch, apokalyptisch” [...] “ein weiterer Klassiker eines wiederbelebten Meisters”
    [mojo]

    "Modern Times ist ein unverhohlenes Plädoyer für die Aktualität der vergangenen Moderne der amerikanischen Musik. Und die Gültigkeit der alten Trödlerweisheit des Sowas-stellen-die-heute-schon-gar-nicht-mehr-her. In der Tat: Dieses herrliche Album hat uns die Zeitmaschine gebracht. Oder der Teufel, wie immer man ihn nennt." [Frankfurter Rundschau 24/08/2006]

    ... nun ja, guter Standard [Hannoversche Allgemeine Zeitung 24/08/06]

    "nach «Time Out of Mind» und «Love and Theft» ein weiterer später Meilenstein, finden sich Songs, auf denen er nochmals zum grossen Statement ansetzt." [NZZ Online - 24/08/06]

    Bob Dylans neues Album heißt "Modern Times": Fünf Jahre nach seinem letzten Meisterwerk "Love and Theft" meldet sich der Songwriter mit einer weiteren Großtat zurück [Der Standard]

    Keine Frage, "Modern Times" ist ein fantastisch dramaturgisiertes Album in den Zeiten beliebiger, zusammenhangloser Einzelsong-Downloads. Aber man erlaube sich einmal, die Westernswing-Nummer "Beyond the Horizon", den einzigen echten Schwachpunkt des Albums, gegen "Across the Green Mountain" auszutauschen und genau hinzuhören: Was wäre "Modern Times" für ein epochales Album geworden? [TAZ - 25.8.06]

    Fetzig, rockig, soulig, folkig, schnulzig, klassisch und in jedem einzelnen Takt purer Dylan. Das ist das neue Album des Folk-Gottes Bob Dylan. [Mittelbayrische.de - 24/08/06]

    Modern Times", das 41. Album von Bob Dylan, wird dereinst gewiss nicht zu seinen zehn besten gezählt werden, aber mit dem meisten, was heutzutage an populärer Musik auf den Markt kommt, kann es jederzeit mithalten. [Berliner Zeitung]



    Ich bin gespannt - auch wenn nicht sonderlich erwartungsvoll - Der Mann hat mir/uns dermaßen grandiose Werke bescherrt, dass alles andere nur noch feiner Bonus ist.





    Track-Liste
    + Kommentare aus "Die Welt" (25 August 2006)

    1 - "Thunder on My Mountain" - Noch ist Dylan guter Dinge. Er zieht aus mit fröhlichen Gesängen auf den Lippen. Darüber, dass er sich die Posaune greifen werde, an Alicia Keys, den jungen, schönen Popstar, denke, bis er weinen müsse, offenbar vor Glück. Im Schlepptau folgt ihm seine Band mit einem leichten Bluesrock, zu dem Dylan in den Knien federt und erklärt, zwar Gott zu lieben aber ebenso alleine klarzukommen. Hinreißende Frauen finden, Geld vermehren. Geht das gut?

    2 - "Spirit on the Water" - In den "Chronicles", seinen Erinnerungen, hat Bob Dylan ausgiebig geschwärmt von Frank Sinatra, Judy Garland und dem eleganten Pop der vierziger Jahre. Vor fünf Jahren irritierte er mit seinem Swingstück "Bye and Bye". Auf diese Weise singt er wieder ein begehrtes Wesen an. Das Liebeslied verwandelt sich jedoch nach sechs von acht Minuten in einen gesungenen Western. Was an Dylans Auftritt als sardonisch schmunzelnder Alias denken lässt in "Pat Garrett jagt Billy the Kid": "Ich kann nie mehr ins Paradies zurück, ich habe dort jemanden umgebracht", erörtert er der Dame. Keine Liebe, ewige Wanderschaft, Verdammnis. Dylans Mundharmonika bläst aus dem Jenseits.

    3 - "Rollin' and Tumblin'" - Plötzlich wird der Rock erfunden. "Modern Times" nahm Dylans Band in einem ehemaligen Theater in Poughkeepsie auf. Aber es dröhnt wie in den Hinterzimmern, in den frühen Fünfzigern von Memphis. Wie eine gelungene Prügelei oder ein Güterzug. Der Schwerenöter grölt: "Die Frau ist so verrückt, ich schwöre, in den nächsten Jahren keine andere zu berühren." Er wird wohl den Teufel tun.

    4 - "When the Deal Goes Down" - Und noch ein letzter Walzer. Schlagzeugbesen rühren, draußen Regen, und Bob Dylan singt mit angeschwollenen Rachenmandeln von derselben Dornenkrone, die wir alle tragen. "I'll be with you when the deal goes down", er werde auch an schlechten Tagen bei ihr sein. Doch die Musik entlarvt den liebestrunkenen Heuchler: Am Ende ist jeder allein.

    5 - "Someday Baby" - Nachtrag zum vorigen Lied: Symbiosen enden mit dem Tod des anderen. Zu dieser Weisheit spielt die Band und drängt, als gäbe es kein Morgen. So energisch hat Bob Dylan nie geklungen. Auf dem Album ist als Produzent Jack Frost vermerkt. Jack Forst hat schon das letzte Album produziert, das vorletzte als Assistent von Daniel Lanois sowie mit den Gebrüdern Was "Under the Red Sky" 1990. Frost ist Dylan selbst. Von 1998 stammt der Kinofilm "Jack Frost": Der Leiter einer Band bekommt am Weihnachtstag die letzte Chance, den Produzenten von seiner Musik zu überzeugen. Er fährt los, kehrt um, weil er an seinen Sohn denkt, stirbt im Schneesturm und erscheint dem Sohn als Schneemann. Und als Mundharmonika, die ihm der Vater überreichte mit den Worten: "Wenn du sie spielst, werde ich dich immer hören. Ganz egal, wo ich gerade bin."

    6 - "Workingman's Blues #2" - 1969 widmete Merle Haggard einen "Workingman's Blues" dem seiner Arbeit entfremdeten Proletarier. Dylans Held der Arbeit leidet noch grundsätzlicher in der globalisierten Wirtschaftswelt. "Sie haben mir mein Pferd gestohlen", stellt er fest. Dazu erklingen Streicher. Doch es handelt sich nicht um Sozialkitsch, sondern um die hier vertonte postindustrielle Depression. In Charlie Chaplins "Modern Times", auf die der Cineast Bob Dylan sich beruft, ging es um Menschen im Getriebe und am Fließband. Dylans Arbeiter verschläft die Tage.

    7 - "Beyond the Horizon" - Ein letztes Tanzpaar schiebt sich durch den Saal, die Band wirkt übernächtigt und erklärt, dies sei "der Ragtime der Saison". Wer schlappmacht, stirbt.

    8 - "Nettie Moore" - Noch einmal: Welchen Preis bezahlt der ewige Wandersmann? Oder der Dichtersänger auf der "Never Ending Tour"? "Die Welt färbte sich schwarz vor meinen Augen." Unbestreitbar gut getan haben die weiten Wege seiner Stimme. Schon mit 18 wünschte er sich dringend, wie ein 80-Jähriger zu singen und las Nietzsches "Jenseits von Gut und Böse". Der Berufsgreis hütet seinen Nihilismus in der Stimme. Der Himmel bleibt leer.

    9 - "The Levee's Gonna Break" - "Wenn es so weiter regnet, bricht der Damm." Im Blues klagt Dylan über Katastrophen. Die Geliebte kehrt nicht wieder, und auch wenn er das erneut weit von sich weisen wird: Es geht um New Orleans und darum, wie das Wasser immer noch den Dreck, der sich selbst in Amerika seit 1776 angesammelt hat, nach oben spült. "Some people still sleeping, some people are wide awake."

    10 - "Bob Dylan - Ain't Talkin'" - Finale. Neun Minuten Endzeit. Aus dem frohgemuten Vagabunden, siehe "Thunder on My Mountain", wurde unterwegs ein mürrischer Geselle, dessen Maultier lahmt. "Ich zog hinaus ins Paradies, aber hier ist niemand. Der Gärtner ist gegangen." Die modernen Zeiten sind auch nicht mehr, was sie einmal waren. Dylans Talkin' Blues hält keinen Trost bereit, nur einen höhnischen Akkord am Schluss, ein offenes, helles Dur. Was bleibt, ist dieses großartige, schon vermächtnishafte Werk.

    http://www.welt.de/data/2006/08/25/1009151.html
  • Zwee Kavaliere & The Prodigal Son

    9 avr. 2006, 18h45m

    Kurz labern ich möchte

    Two Gallants

    Ich erkläre diese beiden Kavaliere zu der Band des Jahres - Leckt mich, möge besseres folgen. :D

    So sind sie Typen, die im scheinbaren Wodka-(hier Whisky)-Rausch leidenschaftlich amerikanisches Außenseiter-Leben singend predigen. Auch wenn wohl nie erlebt. Egal. Und absolut mehr. Da ist diese Stimme, die einen mit dem Lasso einfängt. Kratzig, a la zum Brokeback Mountain Verlieben ideal - Sie ist genial. Sie hängt am Stacheldraht-Zaun und leidet. Ich will sie leiden sehen. Ich höre sie leiden. Einfach gut.
    Songs wie aus dem Kuhstall, wie aus der amerikanischen Provinz - schmutzig, dreckig, rotzig, nach Nutztier-Kot stinkend. Ich mag die ungemein.


    So möchte ich ein tolles Video vorstellen. Das zu "The Prodigal Son"

    http://www.youtube.com/watch?v=OqEVrfCKb9g&search=two%20gallants

    The Prodigal Son
  • "Almost Famous" bei PRO 7

    21 mars 2006, 19h56m

    Bitte guckt am Sonntag (der jetzt folgt - der 26te März) "ALMOST FAMOUS" auf PRO SIEBEN - 16:10 Uhr - Dieser gehört in die Top 3 meiner absoluten Lieblingsfilme. Einer der schönsten ever. Ein Lebensgefühl wurde nie besser verdeutlicht, eine Ära kaum besser beschrieben. Momente, die zu Herzen gehen .. unterlegt mit feiner Musik. Ich finde es jedesmal schade, nin dieser bewegenden Zeit nicht heran gewachsen zu sein .. Irgendwie schon ;)

    Ein Magic-Moment:

    http://www.bestvideocodes.com/bvc/eltonjohn-tinydanceralmostfamousbusscene.php

    Tiny Dancer
  • Lets Not shit ourselves

    21 mars 2006, 15h45m

    Es gibt ja einige Bright-Eyes-Auftritte -- Der hier gefällt mir am besten.

    Sicherlich war er wieder vom Wein trunken, so wie er sich reinsteigert (und rumtorkelt). Herrlich, als Fans die Bühne besteigen - Einer huldigt ihm (mutig, aber doch peinlich), der andere spuckt ( inszeniert ? ) Der Blick von Conor Oberst. Anschließend sein leidenschaftlicher Ausraster..

    Am besten selber schauen

    http://www.youtube.com/watch?v=wzCspw0WoT4&search=bright%20eyes

    Let's Not Shit Ourselves

    Klammer zu
  • Wir sind Helden @ Good Bye Lenin

    28 fév. 2006, 6h11m

    Da am Montag einer der besten deutschen Filme aller Zeiten bei arte läuft, beglücke ich mich (und auch euch /.. wenn ihr wollt) mit Auschnitten aus diesem Werke.. Diesmal ohne Yann Tiersen, sondern mit Musik der Helden. Have Fun

    www.mulholland-drive.net/clips/lenin_low.wmv

    6 MB