Endlich Ende August, endlich wieder Bootboohook, das Festival mit den meisten "O"s im Namen (Zitat: Bernd Begemann). Mittlerweile das und auch mein drittes Mal.
Zeit für einen Bericht über das weiterhin charmanteste, vergnüglichste und lebendigste Festival Deutschlands.
Freitag, nach Tagen Regenwänden endlich Sonnenschein und trotz einer endlosen Stauparade auf der Autobahn nach Hannover entern wir so gegen 18 Uhr das Gelände.
Sofort geht die "Vergleichsmaschine" an: Gelände, Bühnen, Verpflegung sehen aus wie im letzten Jahr, und doch ist schnell zu erkennen, dass dieses Jahr deutlich weniger Besucher gekommen sind. Das war zu erwarten und je nach Sichtweise zu erhoffen oder zu fürchten. Schon im Vorfeld war zu erkennen: Das Line-Up 2010 folgte dem Konzept mehr "internationale Perspektivspieler" als etablierte nationale Größen. Noch stärker als im letzten Jahr ein Programm für Spezialisten und Kenner. …