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  • konzert: orange blossom special festival 18, teil 6 und 7

    15 juin 2014, 18h33m par klienicum

  • konzert: orange blossom special festival 18, teil 1 - 5

    12 juin 2014, 13h02m par klienicum

  • New CD 'Close to Home'

    7 juin 2014, 11h28m par easyrecords

    It’s been seven years since 'Sweet Oblivion' was released, but in May 2014 Eric Devries' third album ‘Close to Home’ will be hitting the shelves. Was the delay a case of ‘seven years’ bad luck’, or an example of ‘life is what happens while you're busy making other plans’? Neither and both. As the title, 'Close to Home', suggests, this album is his most biographical so far. Love and goodbyes, life and death, regrets and starting over – set against a background of different places and spaces. Devries sings about his hometown Amsterdam in one song, and takes the listener on a road trip through places like Tulsa, Birmingham – and even Jerusalem – in another. The themes that Devries uses to paint a picture in song – at times up close and personal, and others tongue in cheek – are a wry and rocking celebration of life with all its ups and downs. The 70’s singer-songwriter storytelling tradition but with a modern twist.

    available @ CRS/ContinentalRecordServices continental.nl cecd52Eric DevriesCRS
    [youtube]http://youtu.be/LjFnSNpJ0jI[/youtube]
  • deer tick, 05.02.14, ampere münchen

    10 fév. 2014, 14h26m par klienicum

    wenn man sich an einem abend, an dem sowohl mogwai als auch adam green in der stadt sind, also eine der wirklich angesagtesten postrockkapellen des planeten und der wohl am jugendlichsten dreinblickenden bartträger des erdenrunds und seines zeichens the moldy peaches mitglied, wenn man sich an so einem abend für Deer Tick entscheidet, muss man wohl als nonkonformistisch gelten. muss man? nein, muss man nicht. denn mit deer tick betritt eine band die szenerie, die nicht leichtfertig in konkurrenz zu oben genannten kalibern gestellt wird. bereits mit "war elephant" hatte die truppe um den charismatischen wie auch immer etwas zu behende wirkenden sänger john mccauley einen exzellenten release aufs tableau gebracht, der ungesteuerten countryrock enthielt, ungeschlacht und reduziert, mit erstaunlichen songs und mit einer stimme vorgetragen, die tote zum leben erwecken könnte. das debütalbum erschien einst (2007) auf jana hunters label feow! records, das es mittlerweile nicht mehr gibt, wurde aber neuerlich (2008) vom darauf hin geenterten partisan records aufgelegt. dort erschienen zudem in loser reihenfolge die alben "born on flag day" (2009), "the black dirt sessions" (2010) und "divine providence" (2011). garniert von den eps "more fuel for the fire" (2009) und "tim" (2012) , abgerundet schließlich vom aktuellen album "negativity" (sept. 2013).

    deer tick hatten zwar zu ihrer gründungszeit keine wirklich lücke besetzt, kümmerten sich aber abseits von zum beispiel o'death oder the felice brothers um das mehrfach geschliffene, das vielfach erprobte, um das auf sich geworfene, um das heulen des verwaisten und doch emsig widerstehenden. stets das gefühl hinterlassend, dass bei aller rauheit und ausgelassenheit kein zwang zur wirkung besteht, dafür aber zur kontrolle und zu einer schrittweise maßgenommenen perfektion. sollte man sich solch eine band entgehen lassen wollen? mitnichten.

    was die fünf mannen im münchner ampere schließlich abfeuerten, ließ nicht nur keine wünsche übrig, sondern forderte respekt ein und ließ selbst die protagonisten ob all der positiven reaktionen aus dem auditorium immer wieder breit grinsend zurück. damit hatten sie wohl im biederen münchen, das sie erstmals besuchten, nicht gerechnet. johlen, pfeifen, beifall, textsicherheit zuweilen. nun, da war der ausgesprochen jugendlich wirkende bassist christopher dale ryan, der einen so wuchtig pulsierenden lauf aufbot, dass sich das magengewölbe neu formierte. dabei waren christophers ausführungen mit schwung und einer ungewöhnlichen eleganz versehen. stets im blickkontakt mit seinem rhythmuskollegen hinter der schießbude, ließ sich der die vier saiten bedienende nicht das wasser abgraben und kreierte ein ums andere mal etwas überraschendes. da nicht in konkurrenz, sondern beileibe (im wahrsten sinne des wortes) zugewandt und aufeinander angewiesen, ließ auch der schlagzeuger dennis ryan nichts unversucht, um den beat zu einer vollmundigen verstärkung werden zu lassen. sein spiel war fein austariert. bei aller energie, die er abzugeben wusste, achtete er auf softe elemente, die weder garnierten noch abrundeten, die vielmehr beständiges bestandteil seiner kunst waren. hier die wirbel, dort das tickern, immer wieder ein leicht vertracktes spiel, anzüglichkeiten, die sich, wenn man genauer hinsah, auf seinen tattoos fortsetzen. links von ryan tauchte an diesem abend der keyboarder rob crowell leider etwas ab. was vor allem daran lag, dass sein instrument zu leise war. selten nur hörte man in ausreichender lautstärke den reigen seiner möglichkeiten. wenn, dann schillerte vor allem die hammondorgel durch und versetzte der differenzierten musik einen zusätzlichen kick. doch so wie crowell etwas im abseits platziert war, so wurde an diesem abend wohl auch seine rolle definiert. sehr schade. in der front, deutlich präsenter also, der gitarrist ian o'neill. mit seinem wuschelkopf und in ein jacket gewandet schon auffällig genug, gefiel er dennoch umso mehr mit dem, was er auf seinem instrument zu leisten in der lage war. drall verpassend, akzente setzend oder aber auch teamspieler zu sein, der möglichkeiten waren viele gegeben, alle wurde ausgenutzt, alle rollen ausgefüllt. das dunkelrote gerät, alles andere als ein effektvolles accessoire, wirkte wie eine andauernde jugendkur: belebend, vitalisierend, ermunternd.

    mehr hier: http://dasklienicum.blogspot.de/2014/02/konzert-deer-tick-050214.html

    Mi., 5. Feb. – Deer Tick, Samantha Crain
  • innen: welt. festival 2014

    14 jan. 2014, 19h16m par klienicum

  • No Depression Top Albums of 2013

    29 déc. 2013, 0h43m par jcshepard

    A list posing as a post, from No Depression ning site:

    ND Featured Bloggers Top 10
    Jason Isbell - Southeastern
    Patty Griffin - American Kid
    Guy Clark - My Favorite Picture of You
    Brandy Clark - 12 Stories
    Kelly Willis & Bruce Robison - Cheater's Game
    Emmylou Harris & Rodney Crowell - Old Yellow Moon
    Holly Williams - The Highway
    Neko Case - The Worse Things Get, the Harder I Fight, the Harder I Fight, the More I Love You
    Phosphorescent - Muchacho
    The Milk Carton Kids - The Ash & Clay

    Jason Isbell definately deserves the top spot on both lists, on the strength of Elephant alone. F-bomb or not simply Wow. Holly Williams also offers a solid release. I missed Patty's new releases this year :( I'm not sure how Americana Neko is any more, and the Milk Carton Kids annoy me on principle (nothing personal, its just a sour name). On a more alt-country note, I had no idea who Brandy Clark was until I saw this list (she co-wrote on Kacey Musgraves' Follow Your Arrow), and I sure want to get to know her better this year.

    ND Community Favorites
    Jason Isbell - Southeastern
    Patty Griffin - American Kid
    Holly Williams - The Highway
    Kelly Willis & Bruce Robison - Cheater's Game
    Richard Thompson - Electric
    Son Volt - Honky Tonk
    Willie Sugarcapps - Willie Sugarcapps
    Robbie Fulks - Gone Away Backward
    Steve Earle - The Low Highway
    The Mavericks - In Time

    More here: http://www.nodepression.com/profiles/blogs/the-no-depression-community-s-top-50-favorite-albums-of-2013

    #
  • scott matthew, 11.11.13

    13 nov. 2013, 10h15m par klienicum

    das war mein moment an diesem abend: "come let me love you / let me give my life to you / let me drown in your laughter / let me die in your arms / let me lay down beside you / let me always be with you / come let me love you / come love me again". das john denver liebeslied "annie's song" sang Scott Matthew an diesem abend derart ergreifend, dass mir die tränen in den augen standen. wer mich kennt weiß, dass ich nur bedingt zu solch emotionalen entgleisungen neige, aber an diesem abend gelang dem new yorker barden etwas, was ich in seinen letzten konzerten vermisste. distanz. distanz zum material, die es ihm erlaubte, eindringlicher und immanenter zu sein. das losgelöst sein von der eigenen not, den existentiellen kümmernissen, der bedarftheit gibt matthew die kraft und eine art segen, sich neu zu öffnen, auf eine weise innigkeit zu demonstrieren, die weitaus tiefer geht, als dass sie gelingen mag, wenn man selbst um sein seelenheil ringt. so zeigte sich am fortgeschrittenen abend in den münchner kammerspielen ein mehr als aufgeräumter und sich zu späßen eingeladen fühlender entertainer, der um seine gunst in der bajuwarischen hauptstadt wusste. scherze und minimale anekdoten, dazwischen eine kleine textunsicherheit oder die abstimmung mit den sideparts, nichts, was ihn aufhielt, vom auftritt selbst angetan zu sein. selten sah man matthew so aufgeräumt.
    aus der dritten reihe beobachtend, erlangte man also blick auf einen mann, der die bitternisse nicht mit füssen tritt, der sich ihnen übergibt, um sich wieder aus ihnen zu befreien.
    was ihn unterscheidet.
    seine verfügungen sind schließlich keine blaupausen, dafür mutmacher und atteste für ein erfolgreiches ringen um persönliche freiheit und integrität.

    neben dem langzeit kumpanen eugene lemcio, der die elektronik bediente und sich an flügel bzw. e-piano verdingte und dabei merklich im hintergrund blieb, fiel vor allem der wunderbar aufspielende jürgen stark an diversen gitarren auf. selten zu läufen herausgefordert, gänzlich abzusehen von soli, perlten die töne aus seinen halbakustischen bzw. elektrischen gitarren, als würden sie gerade erst geboren. wie aus erster hand erklangen aus stolz und meisterschaft die melodien, griffen die bassgrundierungen und hatten bestand die rhythmischen verflechtungen. ein ums andere mal erstaunte der junge mann mit einer einfühlsamkeit und reduktion, dass man sich nur ärgerte, nie vorher von ihm gehört zu haben. denn verpasst haben musste man ihn allemal. wie sachte er die saiten nahm, sie strich und mit den fingerkuppen belegte, sie zur richtungsweisung zwang, ganz nach gutdünken seines meisters, das war oft erstaunlich, mehr noch klang alles unpräentiös und dabei sehr vital. für einige lieder wurde die truppe um dem zündfunk moderator tobi ruhland am hackbrett ergänzt. eine folkloristische einlage und nicht mehr als eine fußnote.

    weiter gehts hier:
    http://dasklienicum.blogspot.de/2013/11/konzert-scott-matthew-111113.html

    Mo., 11. Nov. – Scott Matthew
  • young rebel set, 08.10.13

    12 oct. 2013, 11h14m par klienicum

    einen antester gab es zunächst mit "the lash of the whip". der track vom neuen album "crododile" funktionierte keineswegs schlecht. doch noch bevor der dritte ton vom nachfolgenden song "lion's mouth" von der leadgitarre mark evans getropft war, hatte die band aus stockton on tees die versammelte gemeinde im griff. "walk on", das stampfende, hookverliebte lied, ebenfalls vom debüt stammend, tat dazu sein übriges. mit "one law" und "berlin nights" gab es erneut einen abstecher zum neuen werk von Young Rebel Set, der jäh von "precious days" und borders" unterbrochen wurde. so ging es in hochgeschwindigkeit durch das zur zeit zur verfügung stehende repertoire des britischen fünfers, bis man sich bei der zugabe kurz versah, um schließlich doch nur sänger matthew chipchase nebst drummer luke evans vor sich zu sehen. die beiden intonierten, mit akustischer gitarre und einem schellenkranz bewaffnet, "unforgiven". diese feine, bluestriefende nummer bildete den auftakt für das neue "the girl from the 51" nebst den frenetisch gefeierten "if i was" und "measure of a man" im zugabenteil.

    letzteres bezeugte eindringlich, wie sich der charme der truppe selbst am ende eines langen konzertabends auszubreiten in der lage ist. sangen alle mit? sicher. ein leichtes wogen ging durch das münchner ampere, das sich gänzlich gefangen sah in den einfachen, aber widerstandsfreien melodien einer band, die dem anspruch nicht auf verklausulierten pfaden folgt, sondern eher auf einer klangspur, die sich durch einen warmen und satten sound auszeichnet, durch ein geschlossenes zusammenspiel, das sich mit athletisch gut fassen lässt. die lustvolle härte des schlagwerks, eine maschinerie, die mehr klackte, als dass sie hiebe verteilte, die grundsteife einer harmonien schleifenden e-gitarre, geführt von andrew parmley, der willige bass von chris parmley, das jammernde harmonium des unbekannten sechsten und schließlich dieses grundierte raunzen am mikrofon, ausgestossen vom sonnenbebrillten frontmann matt chipchase. manchmal glaubte man, der typ würde noch an ort und stelle seine schnapsidee für gut heißen, die ihn mit diesen anderen burschen einst auf die bühne trieb. so zollte ein dicht stehendes publikum young rebel set respekt und anerkennung für ein lustvolles wie abwechslungsreiches set, dem dann doch die alten songs besser standen, weil sie den erinnerungen freudentränen in die augen trieben. doch auch die neuen lieder haben vielfach das hohe mitsing- und mitschunkelniveau, für das man das quintett leicht identifizieren kann. hier wurde zwar nicht der folkrock neu erfunden, aber ein krönchen bekam er verpasst von jungs, die ihre sache mit vollem ernst und großer liebe verfolgen.

    mehr hier: http://dasklienicum.blogspot.de/2013/10/konzert-young-rebel-set.html


    Di., 8. Okt. – Young Rebel Set, Torpus & The Art Directors, East Cameron Folkcore
  • Americana Music Awards 2013

    22 sept. 2013, 20h07m par jcshepard

    The List posing as a Journal returns!

    The Americana Music Association awards have run their annual course at the Ryman in Nashville. Someday I'm going to get there for this. Someday.

    The 2013 nominees and winners (in bold) included:


    ALBUM OF THE YEAR

    Buddy and Jim, Buddy Miller & Jim Lauderdale

    Cheater's Game, Kelly Willis & Bruce Robison (Bruce Robison & Kelly Willis)

    From The Ground Up, John Fullbright

    O Be Joyful, Shovels and Rope

    Old Yellow Moon, Emmylou Harris & Rodney Crowell


    ARTIST OF THE YEAR

    Buddy Miller

    Dwight Yoakam

    Emmylou Harris

    Richard Thompson


    EMERGING ARTIST OF THE YEAR

    JD McPherson

    John Fullbright

    Milk Carton Kids

    Shovels and Rope


    SONG OF THE YEAR

    Birmingham - Shovels and Rope

    Good Things Happen to Bad People - Richard Thompson

    Ho Hey - The Lumineers

    North Side Gal - JD McPherson


    DUO/GROUP OF THE YEAR

    Kelly Willis & Bruce Robison
    (Kelly Willis & Bruce Robison)

    Buddy Miller & Jim Lauderdale
    (Buddy Miller & Jim Lauderdale)

    Emmylou Harris & Rodney Crowell
    (Emmylou Harris & Rodney Crowell)

    Shovels and Rope


    INSTRUMENTALIST OF THE YEAR

    Doug Lancio

    Greg Leisz

    Jay Bellerose

    Larry Campbell

    Mike Bub


    TwangNation has a good rundown on the awards show, additional winners, and a link to the webcast on NPR that I listened to after the fact. They did nice tributes to Hank Williams (yeah Holly Williams) and Old Crow Medicine Show. Best 2-1/2 hours on the internet this year.

    Myself, well, I guess I am officially old. There's plenty of good new music out there this year, but not so much good enough to part with many of my hard earned pennies. I like the tried and true. As Emmylou & Rodney said, we were Americana before there was such a thing. I'm not so keen on the newbies, the hipsters with cute little names (tho I do like me a good fedora). I just prefer plain unvarnished, from-the-soul roots music.

    Then again, Americana is a big tent with lots of room. As Twangnation quoted MC Jim Lauderdale's introduction: “The past matters, traditions matter, even when we explore ways to have those traditions extended and expanded.” Welcome to the party, folks. Its just getting good.

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  • freschard

    20 sept. 2013, 8h13m par klienicum

    was auf den ersten höreindruck so gezähmt und leichthin klingt, ist auf den zweiten ein klar strukturiertes und transparentes stück musik, dem man hinter die kulisse blicken kann. und wenn man dort dann den sauber geputzten allerwertesten sieht, weiß man: das hat substanz, was clemence Freschard da treibt. die in frankreich geborene ist eine kleine zauberfee, eine unruhestifterin. denn die lieblichkeit der gezähmten melodie explodiert in deinem kopf und sprengt sich in atomare einheiten, die fortan sämtliche hirnzellen bevölkern, die irgendetwas mit deiner inneren stimme zu tun haben. denn jene quatscht dich nun nicht mehr nur dusselig voll, sondern summt beständig vor sich hin. entrückt und nicht mehr gekoppelt an dein selbst. oder doch? clemence singt nicht nur, sie bedient auch spanish guitar, drums, zafzafa, tambourine und das washboard. doch gut sortiert oder nacheinander. kaum etwas türmt sich in den luftigen arrangements. dauerbegleiter stanley brinks fügt electric guitar, upright bass, piano, bells, clarinets und saxophones mit ein. angela carlucci singt auf "angel". der rest fügt sich wie von selbst. die aufnahmen entstanden in der längst zur heimat erkorenen stadt berlin, im winter wars, als 2012 und 2013 die gemeinsame scheide suchten.

    musik, die so offen daherkommt, wohnt oft schludrigkeit inne. oft ist sie nur halb gedacht, halb gemacht. ganz anders hier. das songwriting von freschard nötigt mehr als nur respekt ab. es ist auf den punkt und eben zu ende gebracht. neben einer deutlich über der gebrauchsharmonie einzustufenden tonalen aneinanderreihung überzeugt die staffage. im akustischen gewand fühlt sich diese singer/songwriter-, folkvariante sauwohl. zehn tracks wurden für "boom biddy boom", das am 16. september digital veröffentlicht wurde, zusammen getragen. nachhören und kaufen könnt Ihr hier.
    mehr hier:http://dasklienicum.blogspot.de/2013/09/neue-tone-1334-freschard.html