Leonard Cohen, 75, ist – da verrat ich kein Geheimnis – einer der besten lebenden Singer/Songwriter. Von seinen Klassiker aus den 60ern, die Schraddelversionen an Lagerfeuern all over the world überstanden haben, über die tief persönlichen Songs der 70er bis zur Wiedergeburt als ironisch-düsterer Prophet der Apokalypse Ende der 80er blieb Cohen immer auf der Höhe seiner Kunst.
Als Romancier und Dichter in den späten 50ern begonnen, eher zufällig zum Liederschreiben gekommen, hat er auf Generationen hin Maßstäbe gesetzt, was es heißt, Songs zu schreiben, die Literatur sind und zugleich nicht mehr aus den Ohren verschwinden wollen. Wenige fallen einem in dieser Liga ein – Bob Dylan, Hank Williams, später Townes Van Zandt und Tom Waits, sagen wir noch Jacques Brel, irgendwann auch mal Nick Cave. Heute vielleicht – tja – Bonnie Prince Billy? Das wars.
Die gesamte Review mit Bildern und Videos gibt's unter http://www.sounds-like-me. …